Ricarda Essrich

2. Sport und Homeoffice

16. März 2010 | (0) Kommentare

Ein für Freizeitsportler nicht unerheblicher Vorteil, zuhause arbeiten zu dürfen. Gerade in den letzten Monaten, in der dunklen Jahreszeit wäre der eine oder andere Bürohengst sicher gerne morgens vor der Arbeit oder abends auf seine favorisierte Joggingrunde im Wald gegangen. Aber bei einem 8–10-Stunden-Tag ist es im Winter leider morgens zu lange und abends zu früh dunkel. Wer sich daher nicht bei seinem Lauf über Stock und Stein den Hals brechen wollte, ließ den Sport schweren Herzens ausfallen und verschob ihn auf das Wochenende. Und wenn man dann gerade keine Lust hatte? Egal, die Zeit musste genutzt werden

Ich in meinem Homeoffice kann prima auf Dunkelheit und Wetter reagieren. Wenn es morgens noch zu dunkel zum Laufen ist, setze ich mich eben erst zwei Stunden an den Rechner, erledige tägliche Arbeiten wie E-Mails beantworten und sortieren, Rechnungen schreiben etc. und gehe dann auf meine Laufrunde. Oder bekämpfe ein Kreativitätstief am Mittag mit einem ausgedehnten Waldlauf. Seit ich im Homeoffice arbeite, komme ich viel regelmäßiger dazu, Sport zu treiben, weil ich ihn ganz flexibel je nach Auftragslage, Wetter und Laune in meinen Tagesablauf einbauen kann. Und das dankt mir mein schreibtischgeplagter Rücken. Und meine Kreativität. Und meine Motivation. Und meine Laune. Und meine Figur. Und und und...

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